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Kommunikation – Erfolgsfaktor bei der Energiewende in Gemeinden

Die Energiewende ist eines der grossen gesellschaftspolitischen Kernthemen der Gegenwart, mit einer entsprechenden Präsenz in den Medien und in der öffentlichen Debatte. Mit dem Begriff verbinden sich eine Vielzahl von Fragestellungen und Herausforderungen. Gemeindeverantwortliche sehen sich der Herausforderung gegenüber, Antworten und Lösungen anzubieten.

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Energiewende – der Erhalt der Lebensqualität bedeutet Veränderung

Über die Energiewende soll der Kampf gegen den Klimawandel gewonnen werden. Klimaschutz meint dabei vor allem die Senkung der Treibhausgase – das bringt Veränderungen mit sich.

 

Die Energiestrategie 2050 des Bundes stützt sich auf drei Pfeiler:

  • Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden, Maschinen und Verkehrsmitteln

  • Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien

  • Schrittweiser Ausstieg aus der Kernenergie

 

Der Klimaschutz zielt letztlich auf den Erhalt der Lebensqualität für die heutige und für künftige Generationen ab.

Gemeinden – wichtige Akteure bei der Energiewende

Gemeinden sind lokal sowohl auf der strategischen als auch auf der operativen Ebene Schlüsselakteure und Mitgestalter bei der Transformation der heutigen Energiesysteme in eine nachhaltige Energielandschaft. Sie tragen Planungs- und/oder Projektverantwortung in verschiedensten energie- und damit klimarelevanten Themenfeldern und Aufgabengebieten wie Raumentwicklungen, Verkehrsplanung, Versorgung und Entsorgung oder Recycling. Auch den ausgelagerten Verwaltungseinheiten in Form öffentlich-rechtlicher Unternehmen kommt eine entsprechende Rolle zu.

 

Die Energiewende führt bei den Gemeindeverantwortlichen zu einem umfangreichen Paket verschiedener Aufgabenstellungen wie – dazu stichwortartig einige Beispiele – Dekarbonisierung, Energieeffizienz, Energiesuffizienz, Wahl der Energieträger, Einsatz erneuerbarer Energien, Nutzung von GreenTech und weiterem.

Kommunikation – Erfolgsfaktor bei der Energiewende in Gemeinden

Die kommunalen Verantwortlichkeiten im Rahmen der Energiewende sind stark öffentlichkeitswirksam. Dabei sehen sich die Gemeindeverantwortlichen verschiedenen Herausforderungen gegenüber:

  • Häufig sind Gemeinden als Mittlerin und/oder Moderatorin zwischen unterschiedlichen Interessen verschiedener Player in der Gemeinde gefordert

  • Die komplexen Überschneidungen zwischen öffentlichen und privaten Handlungsräumen sind zielführend zu managen

  • Sich ändernde gesetzliche Rahmenbedingungen und Vorschriften (bswp. hinsichtlich Vorschriften bei der Luftreinhalteordnung oder CO2-Ausstoss von Anlagen) sind klar zu kommunizieren – und durchzusetzen

  • Demgegenüber gilt es auch neue, im Rahmen der Energiewende entstehende Werte und Chancen einnehmend zu vermitteln

  • Die Rolle als Impulsgeberin für die Bevölkerung im Allgemeinen ist überzeugend und glaubwürdig einzunehmen und die zielführenden Botschaften sind den Bürgerinnen und Bürger verständlich und gewinnend zu vermitteln

Erfolgreiche Kommunikation startet zum Zeitpunkt des Projektbeginns

Projekte im Rahmen der Energiewende haben sehr oft einen direkten Einfluss auf die Lebenswirklichkeit von Bürgerinnen und Bürgern. Und nicht selten fordern sie Einstellungs- und Verhaltensänderungen ein. Diese zu erreichen, verlangt nach Sinnhaftigkeit, Plausibilität, Glaubwürdigkeit und der Vermittlung von entstehenden Mehrwerten.

 

Eine glaubwürdige Kommunikation bezieht die Bürgerinnen und Bürger mit ein, führt den Dialog mit ihnen, schafft so Verständnis – und setzt bereits zu einem frühen Zeitpunkt der Projektarbeit ein. Konkret heisst dies: Der Dialog läuft ab Projektentwicklung, während dem politischen Prozess bis hin zur Bewilligungphase und Implementierung oder Inbetriebnahme. So können Stakeholder und Zielgruppen phasengerecht und wirkungsvoll in den Prozess miteinbezogen werden, was destruktive Widerstände zu verhindern hilft.

Die Stärken strategischer Kommunikation bei der Energiewende

Schlüssige Vermittlung von Aufgabenstellungen, Herausforderungen und entwickelten Lösungen

Übersichtliche, auch visuell gestützte Ausführung von Fakten und Modellen

Glaubwürdige Plausibilisierung von Klimaschutzmassnahmen und deren Benefit

Entwicklung zielführender Kommunikationskonzepte für den Dialog zwischen Gemeinden, Stakeholdern und Bevölkerung

Faktengerechte, verständliche und animierende Formulierung und Gestaltung von Abstimmungsbotschaften

Vermittlung von Verhaltensweisen und Handlungsimpulsen gegenüber der Bevölkerung

Zielführende Wahl und Einsatz verschiedener Kommunikationskanäle

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